Einfahrt gepflastert

Einfahrt gepflastert

Blumenbeet

Blumenbeet

Die Hofeinfahrt ist gepflastert! Das nahm ca. 2 Wochen Zeit (ohne Urlaub zu nehmen) in Anspruch.
Es hat lange gedauert bis wir das Pflaster ausgesucht haben. Am Anfang wollte ich statt Pflaster Granitsteine im typischen Segmentbogenverband Muster verlegen. Aber, zum Einen, war ich mir nicht wirklich sicher, ob ich das Schaffe (es sollen anscheinend die anspruchvollste Material

und Muster sein), und zum Zweiten, viel teurer. So haben wir uns für das CASANO Rechteckpflaster in „Granit-hell“ Farbe entschieden. Für die Kante haben wir die dunkelgrauen Granitsteine 9x9x9cm im Hornbach, wie auch das Pflaster, gekauft.

Im Wesentlichen ging es in sechs Schritte, ausgenommen das Vorbereiten der Tragschicht:

Hauseingangspodest Betoniert

Hauseingangspodest Betoniert, später kommt Granitabdeckung drauf

Kies abziehen und Pflastersteine verlegen

Split abziehen und Pflastersteine verlegen

Betonrand für das Blumenbeet im Pflaster

Betonrand für das Blumenbeet im Pflaster

Pflasterkante aus Granitsteinen

Pflasterkante aus Granitsteinen

Höhenunterschied beim Pflastern  ohne Stufe abfangen

Höhenunterschied beim Pflastern ohne Stufe abfangen

1. Kanten aus Granitstein vorbereiten

Die Granitsteine liegen genau so wie Pflastersteine im Split. Nur die Steine um das Blumenbeet herum sind im Beton. Sollte jemand beim Parken im Blumenbeet landen, bleibt zumindest die Kante am Platz.

2. Split ausrichten und abziehen

Dafür habe ich 2 Holzlatten (s. Fotos) fürs Ausrichten verwendet und mir einer 2 Meter lange Wasserwaage abgezogen.

3. Pflastersteine verlegen

Es geht schnell, solange man diese nicht schneiden muss. Ab und zu braucht man einen Gummihammer zum Korrigieren der Höhe.

4. Pflasterkantensteine schneiden und verlegen

Ich habe mit einem Winkelschleifer (250mm Durchmesser) geschnitten – eine Menge Dreck, Lärm und Zeit… Am besten sollte man eine Pflastertrennmaschine zum Nassschneiden mieten. Ein Tipp (aus  Erfahrung) – um die geschnittene Kante gerade zu bekommen, legt man am besten die Steine aus und zeichnet die Schnittlinie für alle Steine auf einmal, nicht ein Stein nach dem anderen.

5. Sand in die Fugen einkehren

Hier geht es um den richtigen Sand – es muss die Körnung passen (0/2, soviel ich weiß) und Farbe. Zuerst habe ich mit gelbem Sand nicht bis zur Kante(!) aufgefühlt. Dieser ist viel günstiger als grauer Quartsand, passt aber farblich gar nicht. Nach dem Verdichten, werde ich den speziellen Quarzsand (im Hornbach gesehen), einkehren und den gelben Sand damit verdecken. Hoffentlich geht die Strategie auf 😉

6. Den fertigen Pflasterbelag verdichten und noch mal mit Sand auffüllen

Dieser Schritt steht noch aus. Das Mieten einer schweren Rüttelplatte mit einer Gummimatte (ich habe gelesen, dass man für Einfahrt eine mit ca. 200 Kilo gewicht braucht) ist nicht so teuer, aber die Lieferung und die Abholung… Ich muss hier schauen wie ich so eine Rüttelplatte vom Anhänger runter nehmen und zurückstellen kann, und wie viele Leute ich dafür brauche.

Fazit: obwohl zum ersten Mal gemacht, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.