Das Ikea-Bett mit dem selbstgebauten Unterbett

Das erweiterte Ikea-Bett

Im October hatte ich an einem kleinen Projekt gearbeitet – einer Erweiterung eines Kinderbettes von Ikea. Die Erweiterung muss als Untergestell für das Ikea-Bett sein, und auch als ein Bett dienen.

Ich hatte bei Ikea nicht geschaut, ob man sowas auch kaufen kann, ich denke – eher nicht. Da die Konstruktion recht einfach ist, und alle Werkzeuge vorhanden sind, habe ich sofort an das Selbstbau gedacht.

Das Kantholz aus Baumarkt (44x74mm) passt hervorragend. Die gehobelte Fichte (ich glaube Ikea verwendet Kiefer was der Fichte ähnlich aussieht) hat natürlich ein paar Macken (wie Äste), Hauptsache es sieht ähnlich dem Original.

Das Bett - die tragende Konstruktion

Das Bett – die tragende Konstruktion

Die lakierte MDF Platte

Die lakierte MDF Platte

Das Holz habe ich erst zugeschnitten und einen Nut für die seitliche Abdeckung gefräst. Die Holzverbindungen sind auch Originalgetreu ausgeführt – die Ikea Möbelschrauben mit Zylindermutter, die ich von einem alten Möbelstück genommen habe, wurden verwendet. Das genaue Bohren war nicht so einfach. Man sollte eine einfache Vorrichtung dafür bauen. Am Ende hat es doch gepasst, aber 2 Bohrungen musste ich nachträglich nachbohren, die Schrauben waren nicht auf einer Achse mit Zylindermüttern.

Die Seitenabdeckungen sind aus dünnen MDF Platten (3mm) geschnitten und in blau Lackiert. Diese sitzen in der gefrästen Nut, 4mm breit.

Am längsten hat das Schleifen gedauert. Ich habe nur mit 180 Schleifpapier geschliffen, mehr ist, meines Erachtens, für das weiches Fichtenholz nicht angebracht.

Die fertige Erweiterung für das Ikea Hochbett

Die fertige Erweiterung für das Ikea Hochbett

Das Hochbett mit dem neuen Unterbett

Das Hochbett mit dem neuen Unterbett

Das Bett ist mit Hartöl geölt, wobei, nachhinein, denke ich dass es mit z.B. Leinölfirnis umweltfreundlicher und damit auch kindergerechter wäre. Das Hartöl wird die weiche Oberfläche sowieso nicht besonders gut schützen. Gut, die Oberfläche ist ja klein – von der Optik her, wären ein paar Kratzer kaum sichtbar.

Die Investition in das Möbelstück bleibt „im Rahmen“. Sollte Ikea auf die Idee Kommen so eine Erweiterung anzubieten, würde diese bestimmt mehr Kosten als das Selbstbau (ausgenommen die Arbeitsstunden natürlich, die gehen aber eher aufs Hobby-Zeitkonto 😉 )

Eine kleine Aktualisierung vom 30.01.17: Wer ein Kinderbett komplett selber bauen möchte, hier die Anleitung.