Sep
30

Ölheizung optimieren und modernisiern – diese Möglicheiten gibt es

In deutschen Haushalten werden jedes Jahr Millionen von Euro völlig unnötig verheizt. Veraltete und schlecht gewartete Heizanlagen sorgen für eine regelrechte Energieverschwendung. Dabei bringt bereits eine gründliche Wartung sowie die Erneuerung bestimmter Bauteile eine satte Ersparnis bei den Heizkosten.

Welche Vorteile bietet eine Modernisierung der Heizung?

Die meisten Bauteile einer Heizung unterliegen einem ständigen Verschleiss, und arbeiten daher nicht mehr so effizient wie zu Beginn. Zudem wird durch die ständige technische Weiterentwicklung ein wesentlich höherer Effizienzgrad erreicht. Die folgenden Maßnahmen sorgen für eine deutliche Entlastung im Portemonnaie.

Hydraulischer Abgleich

Normalerweise werden von der Heizanlage weiter entfernte Räume schlechter mit Heizwärme versorgt. In der Folge wird die Heizung insgesamt stärker aufgedreht, was zu höheren Heizkosten führt. Ein hydraulischer Abgleich sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung, und somit zu einer Reduzierung der Heizkosten.

Erneuerung der Umwälzpumpe

Veraltete Umwälzpumpen haben den großen Nachteil, dass sie unnötigerweise 24 Stunden am Tag laufen. Da Umwälzpumpen mit Strom betrieben werden, führt dies neben einen höheren Brennstoffverbrauch auch zu höheren Stromkosten. Wer seine alte Umwälzpumpe gegen eine neue moderne austauscht, spart somit gleich doppelt.

Erneuerung des Heizkessels

Alte Heizkessel benötigen deutlich mehr Brennstoff als die Kessel der heutigen Generation. Ein Austausch lohnt sich bereits bei Heizkesseln, die 15 Jahre oder länger in Gebrauch sind. Experten empfehlen hier insbesondere den Umstieg auf moderne Brennwerttechnik. Ein moderner Brennwertkessel nutzt nicht nur den eigentlichen Brennstoff sondern auch die Abgaswärme zur Herstellung von Heizenergie. Somit wird derzeit ein Nutzungsgrad von 98% erreicht. Ein Austausch des Kessels ist zwar mit Kosten von meherern Tausend Euro verbunden. Aufgrund der Ersparnis im Verbrauch von bis zu 30% rechnet sich die Ausgabe bereits nach wenigen Jahren. Weiterführende Infos zur Öl-Brennwerttechnik gibt es hier: http://www.heizoelpreise24.net/oel-brennwerttechnik/.

Kombination mit einer Solaranlage

Inzwischen sehr beliebt sind so genannte Hybrid-Heizsysteme. Hierbei werden fossile Brennstoffe mit erneuerbaren Energien kombiniert. Eine Gas- oder Ölheizung lässt sich heutzutage sinnvoll mit einer thermischen Solaranlage kombinieren. Wie die Bezeichnung “thermisch” schon erahnen lässt, wird die Solaranlage zur Herstellung von Warmwasser verwendet. Für die Wassererwärmung wird die kostenlos verfügbare Sonnenergie genutzt. Hierdurch wird der Heizkessel weniger beansprucht, was zu niedrigerem Verbrauch führt. Die Anschaffungskosten einer Solaranlage betragen je nach Ausführung zwischen 5.000 und 8.000 Euro.

Von staatlichen Förderungen profitieren

Wer seine Heizung modernisieren möchte, kann von umfangreichen staatlichen Förderungen profitieren. Neben zinsvergünstigten Darlehen gibt es nicht rückzahlbare Förderungen in Form von Investitionszuschüssen. Derzeit bietet die KfW einen Zuschuss von 10% für die Erneuerung des Heizkessels bei Ölheizungen. Mehr Infos dazu gibt es hier: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Zuschuss-%28430%29/

Dez
13

Umwälzpumpe Grundfos Alpha2

Umwälzpumpe Grundfos Alpha2

Man lernt immer wieder was Neues beim Bau ;) Mit den kälteren Temperaturen im Dezember haben wir bemerkt dass die Fußbodenheizung im Obergeschoss sich viel “passiver” anfühlt als im Erdgeschoss oder im Keller. Eine Erhöhung der Heizkurve der Luftwärmepumpe hat eine Wirkung wiederum nur in den unteren Geschossen gezeigt aber nicht im Obergeschoss. Der Boden in Kinderzimmer war einfach kalt.

Nach 2-3 Tagen Überlegungen (es hat doch im letzten Winter gut funktioniert…) konnte ich mich erinnern, dass ich im Frühjahr 2012 die Leistung der Umwälzpumpe auf “automatisch” umgestellt habe, nach Rücksprache mit meinem Heizungsbauer…

Wir haben die Umwälzpumpe Grundfos Alpha2, die die Intelligenz besitzen soll die nötige Leistung selber zu ermitteln. Der Heizungsbauer hat aber damals vergessen diese auf “AutoAdapt” Modus umzustellen und sie lief 10 Monaten nach dem Umzug mit der maximalen Leistung 45W. Die Leistung, die Umwälzpumpe auf dem Display in AutoAdapt Modus zeigte, war 5-10W.  Das Zurückstellen von AutoAdapt auf 45W hat das Problem sofort gelöst.

Die offene Frage – warum funzt AutoAdapt nicht? Nach Recherchen im Internet hat sich herausgestellt dass die Funktion NUR dann zuverlässig tickt, wenn die Fußbodenheizung (gilt auch für Radiatoren) hydraulisch abgeglichen ist (s. hier). Der Abgleich wurde an unseren FBH nicht durchgeführt.

Es gibt sehr viele Faktoren die die Wirkung der Heizung in einzelnen Zimmer beeinflussen: Heizungsart, Bodenbelag, eingestellte Zimmertemperatur, Sonne etc. Deshalb soll der Abgleich dann gemacht werden, wenn die Innenausbau abgeschlossen ist. Laut einer Abschätzung  aus Internet soll das Ersparnispotential von Heizkosten durch einen hydraulischen Abgleich bis zu 10% betragen, was bei den aktuellen Strompreiserhöhung ab 2013 sofort > 100€/Jahr bringen würde.

Es gibt sicher wissenschaftlichere Methoden als diese, die mir vom Heizungsbauer empfohlen wurde: die Vorlaufventile am Heizungsverteiler so zuzudrehen (separat für jedes Zimmer), dass die gewünschte Verteilung des Druckverlustes erreicht ist. „Gemessen“ soll alles nach Gefühl – einstellen, warten, prüfen ob die Zimmertemperatur passt. Man braucht zwar keine Geräte  für die Methode, ich zweifele aber an deren Genauigkeit…

Vorgestern drehte ich die Ventile zu, im Keller mehr, im Erdgeschoß weniger. Im Obergeschoss sind sie komplett offen. Die Leistung der Umwälzpumpe auf 30W gesenkt. Gestern konnte man schon spüren, dass Bodentemperatur im Keller gesunken war, im Obergeschoß keine Änderung gegenüber von 45W Umwälzpumpenleistung. Nächste Tage werde ich die Leistung weiter senken. Das Ziel ist den AutoAdapt Modus durch die korrekten Einstellungen von Druckverlust zu ermöglichen.

Sep
28

Ganz zufrieden mit der “künstlichen Intelligenz” meiner Heizung bin ich nicht:  die bei uns eingestellte Regelung über Außentemperatur führt dazu, dass es im Frühling und Herbst überwiegend nachts geheizt ist. Der Temperaturunterschied Nacht-Tag draußen ist 5-15° (gerade: nachts – 3°, tagsüber – 17°). Das Heizen nachts, auf die Art und Weise wie Luftwärmepumpen bieten, ist ineffizient, hier zählt jeder kleinste Unterschied zwischen Lufttemperatur draußen  (s. früheren Artikel Luftwärmepumpe).

Wunschverhalten – die LWWP muss so eingestellt werden, dass es überwiegend tagsüber geheizt wird und die Temperatur in Räumen über “normale” Termostaten mit Stellmotoren geregelt werden kann. Immerhin, haben wir ca. 1,5K€ in die Sensoren investiert. Nachhinein weiß ich dass es eigentlich nicht unbedingt nötig war. Leider konnte mir damals mein Heizungsinstallateur den Rat nicht geben. Er war fest überzeugt dass die Raumregelung wichtig ist.
Einstellungsmöglichkeiten – 3 Regelungen vorhanden:

  1. Regelung über Außentemperatur – je nach Temperatur draußen wird Solltemperatur der Rücklauf gerechnet.
  2. Regelung über Raumtemperatur  – erfordert einen extra Termostat (den wir nicht haben) in einem Raum.
  3. Festwert – Rücklauftemperatur wird überwacht

Weitere Einstellungsmöglichkeiten:

  • Zeitliche Absenkung der Leistung um 0-19K für bestimmte Stunden und Tage
  • Zeitliche Anhebung der Leistung um 0-19K für bestimmte Stunden und Tage
  • Sperrzeiten für Heizung oder Warmwasser

Die Regelung der Luftwärmepumpe über Außentemperatur sollte eigentlich keine momentane Temperatur berücksichtigen, sondern eine Durchschnittstemperatur für 24 Stunden. Danach die nötige Dauer des Heizens ausrechnen und an den effizientesten Zeiten (z.B. 11:00 – 18:00) heizen. Das Haus ist ausreichend gedämmt, um eine Nacht ohne Heizen zu überstehen.

28.09.2012 Der Experiment “Tuning der Effizienz der Luftwärmepumpe” beginnt

Die Heizung ist auf Festwert gestellt – 23° Rücklaufsolltemperatur

Hysterese – 2.0K (Ein,-und Aus bei 21° und 25°)

Die Raumtermostaten sind auf 22-24° gestellt.

Warmwasseraufbereitung:  Sperrzeit: 0:00 – 4:00, Mo-Fr zusätzlich 6:00-13:00.

Laufzeit Heizung: 4927 Stunden (ähm… durchschnittlich 10 Stunden am Tag… hier stimmt was nicht, wir heizen erst seit 16 Monaten. Vielleicht zählt er in Stunden, ohne Minuten zu kennen?)

Laufzeit Warmwasseraufbereitung: 186 Stunden (= 0,5 St/Tag – nicht schlecht, wenn der Wert stimmt)

01.10.2012, Erste Korrekturen

Das Ziel ist die nächtlichen Bemühungen der Luftwärmepumpe abzubremsen. Die Statistik die letzten 3 Tage – 66% nachts geheizt. Es ist eher ein Zufall (nur 3 Tage, Tagsüber deutlich wärmer), trotzdem möchte ich die Zufälle minimieren. Die Idee ist einfach – die Zeitlichen Absenkungen und Anhebungen nutzen.

Absenkung der Leistung 0:00 – 10:00 um 1K (meist kälteste Tageszeit)

Anhebung der Leistung 13:00 – 18:00 um 1K (meist wärmste Tageszeit)

So sollte die Heizung nachts nur dann losgehen, wenn es wirklich nötig ist.

Laufzeit Heizung:  4959 St.

Laufzeit Warmwasseraufbereitung: 188 St.

12.10.2012 – Erhöhung der Rücklaufsolltemperatur

Die Temperatur draußen sinkt, das merkt man auch im Haus. Die Temperatur ist unter 21° gegangen, was für die Kinder die am Boden spielen unseres Erachtens zu wenig ist.

Deshalb erhöhte ich Rücklaufsolltemperatur auf 24°.

Der Anteil von Nachtstrom im Gesamtverbrauch liegt jetzt bei ungefähr 42% (im Oktober 2011 – 62%).

Durchschnittlicher Verbrauch pro Tag seit der Umstellung am 28.09.12: 6,5KWh (derselbe Zeitraum 2011 – 9,5KWh)

15.10.2012 – Umstellen auf die Regelung über Außentemperatur

Die Regelung über einen Festwert musste ich abstellen. Der Grund (wie eigentlich erwartet) – die Schwankungen der Außentemperatur brauchen Anpassungen der Rücklaufsolltemperatur. Sonst springt die Raumtemperatur.

Jetzt ist wieder die Regelung über Außentemperatur aktiv. Die Absenkung bleibt wie gehabt.

Anhebung (13:00 – 18:00) um 2K Statt 1K.

22.10.2012 – Wochenbilanz (letzte 7 Tage, nach der Umstellung der Regelung)

Die Temperatur innen wieder stabiler, aber der Anteil des Nachstroms hat sich wieder erhöht. Die Nachtabsenkung (1K) und Tagsanhebung (2K) kompensiert die Heizkurve bei Temperaturunterschieden nur zum Teil. Bei der aktuell eingestellten Heizkurve ist tagsüber (ca. 14°) eine Rücklaufsolltemperatur 22° erforderlich, nachts (ca. 6°) – 25°. Es ergibt sich also eine Differenz 3°. D.h. zwischen 18:00 und 6:00 nächsten Tages kühlt sich das Haus um mehr als 3°.

Durchschnittlicher Verbrauch – 9,3KWh/Tag

Anteil von Nachtstrom im Gesamtverbrauch – 52% (genau in der Mitte, s. oben, 12.10.2012)

08.11.2012 – Heizkurve um 1K erhöht

Die letzte 2 Wochen sieht die Verteilung von Nachtstrom zum Gesamtverbrauch stabil – ca. 45%.  Wenn man noch dazurechnet, dass der Nebentarif auch an Wochenendtagen läuft, arbeitet die Pumpe nachts nicht mehr als 33%. Das Ergebnis von der Nachtabsenkung ist also positiv.

Da die Temperatur im Obergeschoß, u.a. in Kinderzimmern, auf 19°-20° gesunken ist, habe ich heute die Heizkurve um 1K erhöht. Damit es im Erstgeschoß nicht wärmer wird (ca.22°), habe ich die Raumtemperaturregler auf 22° runtergedreht. Bis jetzt waren sie praktisch nicht aktiv – immer offen.

14.12.2012 – aktuelle Verbrauch bei Minustemperaturen

Der aktuelle Verbrauch liegt bei ca. 30-35KWh/Tag, bei den Temperaturen draußen -2° bis -10°. Letzte Woche waren die Umstellungen an der Umwälpumpe und Heizungsverteilern vorgenommen, s. den Artikel.

Dimplex LIKI 14TE - Einstellungen der Luftwärmepumpe

Dimplex LIKI 14TE – Einstellungen der Luftwärmepumpe

Mai
28

Unsere Luftwärmepumpe von Dimplex ist seit einem Jahr im „Normalbetrieb“. Die Statistik des Verbrauchs in letzten 12 Monaten scheint mir mehr als zufriedenstellend zu sein.

Für die mittlerweile 5 köpfige Familie und mehr als 200m² beheizte Fläche haben wir weniger als 1100€ für Heizung und Warmwasser ausgegeben. Dabei muss man berücksichtigen, dass das Haus ohne Außenputz und ohne Dämmung an einer Kellerwand gestanden ist.

Wir merken auch eine positive Entwicklung in diesem Zeitraum, z.B. im Oktober 2011 hat das Heizungsgerät um ca. 100KWh(20%) mehr verbraucht als im April 2012, obwohl die Durchschnittstemperatur um 1.5° höher war. Wahrscheinlich liegt es zum Teil an der Umstellung der Sperrzeiten für Warmwasseraufbereitung (s. hier: Luftwärmepumpe Statistik 6 Monate) und Änderung der Heizkurve (die Regelung der Rücklauftemperatur erfolgt bei uns in Abhängigkeit von Außentemperatur). Die Heizkurve habe ich um 2K gegenüber von der früheren Einstellung gesenkt, ohne spürbare Auswirkungen auf Raumtemperatur.

Eine neue Idee die ich noch ausprobieren möchte – die Nachabschaltung. Da in der Nacht die Temperatur um ca. 5° sinkt, bietet sich die Energieeinsparungsmöglichkeit. Wenn die Heizung, sagen wir 2.00 bis 8.00 Uhr nicht läuft sollte keiner einen Unterschied merken. Mit Warmwasser ist es wegen Duschen morgens vielleicht doch spürbar (obwohl die 400 Liter Warmwasserspeicher nicht so schnell sich abkühlen sollte). Zum glück sind die 2 Kreise separat einstellbar, so kann man Warmwasseraufbereitung um 5.00 wieder einschalten.

Hier die Statistik des Stromverbrauchs unserer Luftwärmepumpe seit einem Jahr:

Monat Stromverbrauch (KWh) Durchschnittstemperatur, C° % zu Jahresverbrauch
Juni 2011 185 16,5 3%
Juli 2011 220 16 3,5%
August 2011 160 18 2,5%
September 2011 217 15 3,5%
Oktober 2011 500 9,5 8%
November 2011 805 4,5 13%
Dezember 2011 851 4 13,5%
Januar 2012 1046 2 16,5%
Februar 2012 1215 -2,5 19,5%
März 2012 533 7 8,5%
April 2012 392 8 6%
Mai 2012 115 14 2%

In Summe, Jahresverbrauch 06.2012-05.2012: 6.235KWh

Interessant war im Februar – eine Woche lang war die Temperatur nachts unter -20°C (bei weniger -20°C schaltet sich die Pumpe automatisch aus, damit das Gerät überlebt). Die Pumpe hat die Zeiten überstanden. Die Heizkosten lagen bei ca. 10€/Tag. Hauptsache – es war warm im Haus.

Abhängigkeit: Stromverbrauch der Luftwärmepumpe von Außentemperatur

Die empirische Grafik der Abhängigkeit des Stromverbrauchs der Luftwärmepumpe von Außentemperatur

Statistik Tiefsttemperatur (Nachts)
Statistik Höhscttemperatur

Noch eine Investition in die Luftwärmepumpe

Da das Ansaugfenster der Pumpe im Keller und unter der GOK platziert ist, musste ich noch einen Lichtschacht dafür montieren. Den Lichtschacht zusammen mit einem Aufstockelement und Montagesets haben wir wie beim letzten Mal beim bausep gekauft. Auch diesmal mussten wir die Ware umtauschen, wegen falsch bestellter Größe. Der Umtausch lief reibungslos, von bausep organisiert. Das Geld für den falschen Lichtschacht ist auch schon da.

Die Auswirkung der Lichtschacht auf die Effizienz der Pumpe wird sich zeigen. Da die Fläche der Ansaugkanal sich durch die Montage nicht verkleinert hat, hoffe ich auf keine Änderung der Effizienz.

Der Lichtschacht für die Luftwaermepumpe

Der Lichtschacht für die Luftwaermepumpe

Nov
01


Unsere Luftwärmepumpe ist seit 6 Monaten im Betrieb, es ist Zeit erste Bilanz zu ziehen.

Das Heizgerät ist vom Typ Dimplex LIKI 14 TE 11 KW, für Innenaufstellung. Nettopreis (nur für das Gerät, ohne Zubehör und Installation) – 11466,50€. Damit heizen wir, eine 4 köpfige Familie, 240m² Fläche, inkl. Kellerräume wegen Arbeitszimmer im Keller und fehlender Trennung zwischen Keller und EG.

Erfahrungen

Die Entscheidung für eine Luftwärmepumpe war erzwungen, wir haben keinen Gasanschluss, deshalb mussten wir zwischen Luftwärmepumpe oder Pelletsheizung wählen. Da die Pelletsheizung erheblich mehr Platz in Anspruch nimmt und die Preise noch weniger durchschaubar sind, hat die Pumpe ihren Platz in unserem Keller gefunden.

Für die, die noch keine Entscheidung getroffen haben, helfen vielleicht die kostenlose Kataloge und Planungsunterlagen, siehe hier.

Die Eckaufstellung der Luftwärmepumpe ist recht sparsam, nur ca. 2m² werden gebraucht. Die Luft wird von einer Hausseite angesaugt und kommt auf der anderen raus. Hier soll man aufpassen, dass keine Terrasse oder Spielplatz auf der Ausblasseite sich befindet. Wegen Luftzug (spürbar auch in 6 Meter Entfernung) und Lufttemperatur (gekühlt).

Bis jetzt sind wir mit der Funktionalität der Pumpe zufrieden – Warmwasser ist wie eingestellt 45° warm und die Innentemperatur ist konstant bei ca. 22°.  Die Pumpe ist im Erdgeschoss nicht zu hören.

Verbrauch der Luftwärmepumpe

Stromverbrauch der Luftwärmepumpe bleibt die spannende Frage. Die Statistiken der letzten 5 Monaten liegen vor: der Verbrauch, Tiefsttemperatur und Höchsttemperatur (danke an wetteronline.de).

Die Luftwärmepumpe ist so eingestellt, dass das Warmwasseraufbereitung (400 Liter Warmwasserspeicher) nur nachts stattfindet (22:00-05:00), zum Nebentarifpreisen (ca. 6% billiger). Die Heizung läuft in Abhängigkeit von Rücklauftemperatur in Bodenheizung ohne Sperrzeiten.

Lüftwaermepumpe Verbrauch

Luftwaermepumpe Verbrauch

Weitere Statistik Jahresverbrauch Juni 2011 – Mai 2012 hier.

Die Verteilung des Verbrauchs der Pumpe entspricht meinen Erwartungen – im Juli habe ich den Keller dazugenommen (zum Trocknen) und im August die Leistung gesenkt (weil die Feuchtigkeitswerte nach unten gegangen sind). Im Oktober ist die Temperatur draußen deutlich gesunken, gegenüber von Juni-Juli um 10°. Diese Änderung widerspiegelt sich im doppelten Stromverbrauch der Pumpe.

Tiefsttemperatur (Statistik 06-10.2011)

Tiefsttemperatur (Statistik 06-10.2011)

Höchsttemperatur (Statistik 06-10.2011)

Höchsttemperatur (Statistik 06-10.2011)

Die Recherchen im Internet ergaben, dass die 5 Monate, Juni-Oktober, ungefähr 13% des Jahresverbrauches haben. Beim Hochrechnen komme ich auf ca. 9500KWh/Jahr. Das bedeutet mit dem momentanen Luftwärmepumpen-Tarif von infra Fürth, unser lokaler Stromlieferant, ca. 1620€/Jahr.

infra Fürth Lüftwärmepumpe Tarif 2011, Nebenzeit und Hauptzeit

infra Fürth Luftwärmepumpe Tarif 2011, Nebenzeit und Hauptzeit

Übrigens, bei den Strommengen sollte man auf jeden Fall aktuelle Tarife prüfen, man kann schnell mehrere Hunderte Euro im Jahr sparen.

Offene Fragen

Wenn die Änderung von -10° eine Verdoppelung des Verbrauchs bedeutet und Nachtstrom nur 6% billiger ist, macht es immer noch Sinn die Sperre für Warmwasseraufbereitung einzuschalten? Die Tagestemperaturen sind immer, je nach Jahreszeit, 5-10° höher. Heißt es nicht, dass ich mit teurerem Strom um 14:00 viel mehr Wärme schaffe als mit billigerem um 23:00? Die Einstellung hat ein Vertreter von Dimplex gemacht, jetzt habe ich aber die Sperre ausgeschaltet. Schauen wir was effektiver ist.

Tuning der Einstellungen – der Experiment und die Ergebnisse in http://www.hausbaublog.com/luftwaermepumpe-einstellung/

Jun
06

Das ist soweit, ab Samstag vorletzter Woche wohnen wir in unserem Haus! Der Umzug mit 7 Helfern hat nur 5 Stunden gedauert und ist ohne große Schäden gelaufen :)

Trotz allen offenen Punkten die noch zu erledigen sind  (das Haus ist eher als eine Baustelle zu bezeichnen) bin ich froh und irgendwo auch stolz, dass in 12 Wochen alle für den Umzug notwendige Gewerke (Heizung, Elektro, Putz, Estrich, Trockenbau, Malerarbeiten etc.) abgeschlossen werden konnten. Ich kann nun über sehr gute Erfahrungen mit Handwerker berichten (im Vergleich zu den früheren: Erfahrungen).

Ein besonderer Dank an unsere Handwerker und Firmen:

  • Heizungsbau H. Rupprecht! Ohne Fenster gestartet und alles termingerecht gemacht, inkl. Inbetriebnahme der Luftwärmepumpe.
  • Herr Ittner und Fensterbaufirma Achenbach – Die Fenster waren Taggenau nach Plan geliefert und installiert.
  • Bauer Treppenbau aus Cadolzburg – die Treppeninstallation war 2 Wochen früher (ein Tag vor dem Umzug) gemacht. Ohne Treppen wäre Umzug nicht möglich.
  • CM Bauelemente GmbH aus Nürnberg für die schöne Haustüre, und, wieder, termintreue Lieferung.

Es ist noch eine Menge zu tun – von Dach- und Bodenausbau Abschließen bis Außenanlagen. Aber wir können uns jetzt sogar eine Verschnaufpause leisten und mal am Abend grillen :)

Die Wohnung ist an die neuen Eigentümer übergeben worden, 5 Monate später als ursprünglich geplant. Noch mal danke an die netten Leute für die 5-monatige Miete!

Schmidt Wohnbau GmbH aus Heilsbronn

Zu der Schmidt Wohnbau GmbH aus Heilsbronn gibt es nicht viel zu berichten – wir warten auf einen Gerichtstermin und hoffen, dass die GmbH bis dahin am Leben bleibt… Außerdem haben wir ein Schreiben von der Anwältin der Schmidt Wohnbau GmbH  bzgl. eines Blogartikels bekommen. Mit unberechtigten Forderungen und nicht nachvollziehbaren Behauptungen. Na ja… Schauen wir.

Apr
01

Wir haben uns entschieden nicht mehr weiter zu bauen, und dem Herrn Schmidt einen großen bunten Blumenstrauß zu schicken! (1. April…)

Es gibt beim Bau jede Menge zu berichten, aber keine Zeit – jede freie Minute hat man entweder einen Baumarktbesuch oder Suche im Internet nach irgendeiner Anleitung. In letzten Tagen haben wir uns gut am Plan gehalten:
–    die Sanitär und Heizung Rohinstallationen sind fertig. Die Sanitär wurde heute auf Dichtheit überprüft – erfolgreich. Der Heizungsbauer meckert dauernd (beim Wandschlagen) die fehlenden Wandschlitzen an, macht aber einen souveränen Eindruck.
–    unser Elektriker hat auch sehr gute Vorschritte gemacht – der Keller und EG sind abgeschlossen. Für den OG und Außeninstallation hat er noch eine Woche Zeit.
–    die Netzwerk und Telefon „Rohinstallation“ ist heute fast gemacht, als Eigenleistung.
–    Kontakten zu den Stuck-, Estrich-, und Betonfirmen laufen.

Es gibt auch Vorschritte in der Sache „Schmidt Wohnbau“, die muss ich aber erstmal für mich behalten.

KAT 7 Verkabelung

Für die KAT 7 Verkabelung habe ich 2 volle Tage gebraucht – in 6 Zimmern, jeweils 2 Kabel. Vielleicht ist es sogar mehr als wir brauchen werden (es reicht für 2 Telefondosen und 2 Datendosen im Zimmer oder 1+3 etc.), aber „doppelt hält besser“. Es ist meine erste Verkabelungsaktion gewesen, die trotzdem ohne große Schwierigkeiten gelaufen ist. Das ganze Material habe ich im Internet bestellt (gleich auch mit Stromsteckdosen, Jalousiesteuerung, Sprechanlage, Fußbodenheizungsregler, alles für Satellitenanlage etc.):
-    200m Kunststoffrohr M25
-    100m Datenkabel Kat. 7 S/FTP 4P AWG23 Duplex
-    100m Datenkabel Kat. 7 S/FTP 4P AWG23
-    Rutenbeck UAE Cat. 6a 8/8 2-fach (kein KAT 7, wegen RJ-45 Stecker)
-    Kaiser Geräte-Verbindungsdose Für die Unterputz-Montage von Netzwerkdosen.
-    3 Abzweigkästen 100mm x 100mm

Die Installation habe ich komplett mit 25-er Leerrohr gemacht. Dabei so geplant, dass:

  • eine Rohrstrecke nicht länger als ca. 12m ist.  Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich dass ich irgendwann ein Kabel ersetzen werde, trotzdem möchte ich mir die Option offen lassen. Und da ich mit einem 15m Rohr (noch nicht mal an die Wand befestigt) einige Zeit brauchte um das Duplexkabel durchzuziehen, hatte ich die Kanäle mit Abzweigkästen geteilt. Das längste Kabelstück ist ca. 32 Meter geworden.
  • keine Stromkabel neben Datenkabel parallel laufen. Es gibt wenige Stellen wo sich die Verkabelungen kreuzen, was aber nicht schlimm ist.

Obwohl ich mit einem in der Mitte des Hauses platzierten Patchfeld ein Teil von Arbeit und Kabel sparen könnte, habe ich mich entschieden alle Kabel bis zum HWR zu verlegen. So ist die ganze Technik schön in einem Raum versteckt. Das Patchfeld fehlt noch, sowie das richtige Wergzeug zum Auflegen, vor allem zum Testen.

Unterputzdose für eine Kat 6 Datendose mit dem Kat 7 Kabel

Unterputzdose für eine Kat 6 Datendose mit dem Kat 7 Kabel

Abzweigkasten im OG

Abzweigkasten im OG

Leerrohre mit KAT 7 Kabel vom OG zum Keller

Leerrohre mit KAT 7 Kabel vom OG zum Keller

"TV Wand" - Strom, Satkabel und ein Kanal für alle Kabel zu Fernseher

"TV Wand" - Strom, Satkabel und ein Kanal für alle Kabel zu Fernseher

Wasseranschlüße, Abflüße und Elektroinstallation in der Küche

Wasseranschlüße, Abflüße und Elektroinstallation in der Küche

Mrz
20

Kaum ist der Held des Baus weg, kommt der Bau in Bewegung. Die Aufgabe ist nicht einfacher geworden – mit 35% gesamter Bausumme das Haus in 3,5 Monaten umzugsfertig zu bekommen, gestartet von einem nicht fertigen Rohbauzustand.

Wir starteten den Bau in Eigenregie und können zum ersten Mal seit ca. 6 Monaten wieder über Bauaktivitäten und sogar Bauforschritte berichten.

Der Bauzeitplan ist aktualisiert worden – laut unserer optimistischen Planung werden wir Ende Juni umziehen können. Die Eigenleistungen beschränken sich nicht mehr auf „Geld überweisen“ und „Blogbeiträge schreiben“.

Seit letzter Woche ist das Haus an die Wasser-, Strom-, und Telefonleitungen angeschlossen. Dabei konnte infra Fürth die vom Schmidt geplanten Durchführungen nicht nutzen – falsche Durchmesser, zu kleine Biegeradius, und, dazu die Garage die auf der Leitungen stehen würde. Das Haus bekam einen neuen Durchbruch in der Bodenplatte.

Die ersten Eigenleistungen:

  • der HWR ist verputzt (damit die Strom-, und Telefonkästen, die Wasserleitung  und Heizungsrohinstallation auf verputzte Wände kommen)
  • die Fugen in der Filigrandecken gespachtelt

Außerdem haben wir Fenster bestellt – endlich! Wie erwartet, nicht von Kipf & Sohn. Die Firma hat versprochen uns ein Angebot zu schicken, aber, wie immer, haben wir kein Angebot bekommen. Und keine Rückrufe. Der aktuelle Fensterbauer hat die Montage bis zum 18.04.2011 vertraglich garantiert.

Ein Vertrag mit unserem Heizungsbauer ist auch unterschrieben – die Sanitär-, und Heizungsrohinstallation beginnt am Montag, 21.03.2011.

Dasselbe mit dem Elektriker – der Vertrag ist Unterschrieben und er fängt nächste Woche an. Bei Elektroinstallationen plane ich die Netzwerk (Cat 7)-, und TV-Verkabelung, sowie Satellitenanlage, als Eigenleistung zu erbringen.

Erdarbeiten für Wasser-, Strom-, und Telefonleitungen

Erdarbeiten für Wasser-, Strom-, und Telefonleitungen

Durchführung in der Bodenplatte - Plan

Durchführung in der Bodenplatte - Plan

Gemeinsame Durchführung für Strom, Wasser und Telefon

Gemeinsame Durchführung für Strom, Wasser und Telefon

Gemeinsame Bodenplattedurchführung draussen

Gemeinsame Bodenplattedurchführung draussen

Falsch geplannte Anschlüsse - nicht brauchbar

Falsch geplannte Anschlüsse - nicht brauchbar

Dez
29

Draußen herrscht Winter – die beste Zeit noch mal das Heizungskonzept zu überlegen.
Bei uns ist das eine Luftwärmepumpe plus kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) mit Wärmerückgewinnung. Wegen des Wechsels zu einer Luftwärmepumpe (optimale Vorlauftemperatur – 35°), müssen wir auch im Kellergeschoss Fußbodenheizung einbauen, statt geplanten Heizkörper.

Die Anlage haben wir schon von Anfang an eingeplant, aber (absichtlich) nicht in die Baubeschreibung eingetragen. Ein paar Tagen habe ich gründlich im Internet gesucht und gelesen und folgende, für uns wichtige, Kriterien zur Auswahl einer KWL Anlage definiert:

  • Die Lüftungsröhren müssen auf Decke verlegbar sein und die Höhe des Bodenaufbaus nicht zu sehr beeinflussen
  • Der Wärmetauscher muss Wirkungsgrad mehr als 90% haben
  • Die Wohnraumlüftungsanlage muss für 180m² geeignet sein

Nach dem langen Vergleichen gefällt mir, zumindest aktuell, die Buderus Logavent HRV am Besten. Die KWL-Anlage bietet Luft-Verteil-System-Pakete zur Verlegung auf Decke und in Wand, hat Wärmerückgewinnung bis zu 91% und keinen „schlechten Ruf“ im Internet.

Leider, hat unser GÜ keine Durchführungen in der Betondecke machen lassen, obwohl er wusste, dass wir die KWL installieren wollen. Jetzt brauchen wir min. 7 Durchbrüche, einer davon ca. 80x20cm und die anderen 20x20cm.

Die noch offenen Fragen:

  • Deckenhöhe im OG variiert sich von 2,50 bis 3,20m. Wird es ein Problem darstellen? In meisten Unterlagen habe ich “Raumhöhe bis 2,50m” gesehen.
  • Theoretisch wäre es gut möglich den Fortluft der Wohnraumlüftung an der Luftwärmepumpe als Wärmequelle zu nutzen. Da der Fortluft, besonders im Winter, um einiges wärmer als Luft draußen ist, wäre es schade dies nicht auszunutzen und gleichzeitig die Luft für die Luftwärmepumpe elektrisch vorheizen. Wie das praktisch aussieht müssen wir noch klären.
  • Die KWL-Installation als Eigenleistung. Da die Planung einer KWL alles andere als einfach ist, würde ich diese von Hersteller planen lassen. Die Planung von Buderus kostet ca. 300€ und muss von einer Heizungsfirma beauftragt werden – die Hersteller arbeiten mit Privatleuten nicht.
  • ob und wie eine kontrollierte Wohnraumlüftung gefördert wird.
Dez
11

Eine unangenehme Überraschung haben wir vor 2 Wochen erlebt – keine Gasanschluss Möglichkeit auf dem Grundstück. Mit dem Gasanschluss ist es richtig lustig gelaufen – der Grundstücksverkäufer behauptete der Gasanschluss wäre 10 vom Grundstück entfernt und keiner (weder wir noch der Generalübernehmer) haben das beim Planen geprüft.

Alternative Heizungsarten die jetzt zum Auswahl kämen sind Luftwärmepumpe und Pelletsheizung.

1. Luftwärmepumpe

Für eine Luftwärmepumpe sprechen einfachere Installation und keine Notwendigkeit in einem Pelletslager-Raum. Es ist auch möglich eine Luftwärmepumpe zum Kühlen im Sommer verwenden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man mit einer Luftwärmepumpe gegenüber anderen Heizungssystemen sparen. Geringere Wartungskosten (ca. 150€Jahr) ist auch ein Pro-Argument.

Die Nachteile:

  • eine Luftwärmepumpe läuft effizient nur bis ca. 0°, danach heizt man zunehmend mit Strom. Ab -7° wird es richtig teuer. Eine Abhilfe wäre ein Holzofen als eine Alternative für die kälteren Tage. Das kostet aber wieder Geld und benötigt Platz für Holz Vorrat. Für eine Solewärmepumpe, die viel effizienter wäre, ist das Grundstück zu klein, die Erdkollektoren brauchen ca. 300m², unbepflanzt.
  • Bei -25° schaltet das Gerät automatisch ab. Die Statistik sagt, dass in den letzten 20 Jahren gab es nur 10 Tage wo es -20° war. Aber im Jahr 2010, im Fernsehen, hörte man auch oft  “ich habe so ein Winter noch nicht erlebt”.
  • Geräuschbelästigung, bis 52 dB.  Uns wurde eine Luftwärmepumpe zur Innenaufstellung angeboten, ich kann nicht abschätzen ob wir das Gerät im Keller im Erdgeschoß hören werden.
  • Gewisses Risiko bringt natürlich auch die Dämmung des Hauses. Die Luftwärmepumpe ist eher für sehr gut gedämmten Neubau geplant. Ich denke auch an den leider nicht geplanten Blower-Door-Test. Diesen müssen wir auf jeden Fall machen.

2. Pelletsheizung.

Die Heizung hat in meinen Augen nur einen Vorteil – Effizienz und Betrieb unabhängig vom Wetter.

Nachteile: wir müssen einen Raum im Keller für das Pelletslager umplanen und, auch wichtig, Pellets werden immer teuerer. Deshalb habe ich die Option gar nicht weiter untersucht.

Die beiden Heizungsarten sind mir irgendwie fremd… Beruhigende Wörter der Vertreter sind nicht mit persönlichen Erfahrungen gesichert. Leider kenne ich keinen der eine Luftwärmepumpe oder Pelletsheizung hat. Eine Entscheidung müssen wir aber schnell treffen.

Auch die Ölheizung kann man in Betracht ziehen, aber da sieht die Entwicklung der Heizölpreise nicht besonders berauschend.

Blog Top Liste - by TopBlogs.de