Sep
21

Heute habe ich mich doch, nach der Erfahrung mit der Treppe, noch mal an Google SketchUp gesetzt. Der Grund ist immer noch die Außentreppe und die Hangsicherung.

Der Außenanlagenbauer, der mir empfohlen wurde, war heute auf meinem Grundstück und hat meine Befürchtungen bestätigt – die Hangsicherung muss eher mit Beton gemacht werden, als mit Steinen. Es wäre nicht genug Platz (1 bis 3 Meter) um den Hang (2,5 Meter) mit Steinen zu sichern. Also – ich muss mich an meinen Generalübernehmer mit dem Problem melden. Am Freitag treffen wir uns mit Herrn Schmidt am Grundstück und ich möchte meine “Vision” im 3-D vorstellen können, damit es auch richtig verstanden wird.

Ich denke wir müssen nicht nur die Treppe aus Beton gießen lassen, sondern auch eine (ein wenig komplizierte) Hangsicherung. Man könnte auch eine einfache Betonwand erstellen, aber wir möchten die Ecke auch bepflanzen können.

Mit SketchUp ging es heute wesentlich flotter. Gedrehte Flächen gehen immer noch nicht aber dafür konnte ich ein Model von einem Baum, was unserer Eiche ähnlich ist, in 3 Minuten aus dem Internet importieren und in mein Bild einbetten. Einen Briefkasten konnte auf die Schnelle nicht finden. Was SketchUp gut kann – das Berechnen von komplizierten Flächen. Jetzt weiß ich zumindest dass die Anfahrt zu der Garage 62 m2 ist.

Aussenanlagen mit SketchUp

Aussenanlagen mit SketchUp

Jul
16

Am Mittwoch konnten wir endlich auf unserem Grundstück einen Bagger bewundern! Ich habe nicht erwartet, dass es sich so atemberaubend anfühlt… Tausend mal gesehen, aber jetzt schaufelt er für uns!
Laut Nachbarn war es eine Überraschung für die Bagger-Firma: das Grundstück ist relativ schmal und hat Hänge an zwei Seiten. Das konnte man den “intensiven” Telefongesprächen entnehmen. Aber es gab Bewegung und wir waren schon mal froh darüber.

Gestern war die Baugrube für den Keller fertig. Sie wirkt richtig riesig, wahrscheinlich weil eine Seite, die an die Straße grenzt, offen ist.
Ich bin kein Boden-Expert, aber es sieht danach aus, dass wir mit Grundwasser keine Probleme haben werden – es ist Lehm und Sand. Der Aushub wurde gleich abgefahren – auf dem Grundstück war nur für Humusboden Platz.

Die Baugrube für die Garage wird später gemacht werden und Aushub fürs Auffüllen genutzt. Das hat unser Architekt so entschieden.

Die Bauarbeiten sind also begonnen worden, leider 5 Wochen später als wir dachten. Schauen wir ob die Zeit sich aufholen lässt.

Hier ein paar Fotos:

Bagger

Bagger

Bagger

Bagger

Baugrube

Baugrube

Baugrube

Baugrube

Baugrube

Baugrube

Baugrube

Baugrube

Baugrube

Baugrube

Baugrube

Jun
09

Es ist soweit, die Baugenehmigung ist da! Das Ganze hat 5 Wochen gedauert, was, meiner Ansicht nach, recht akzeptabel ist. Noch mal möchte ich Lob an die Mitarbeiter des Bauamtes aussprechen – freundlich, fachlich und hilfsbereit.

Einzige Punkt wo ich was zum Meckern hätte – die Gebühr. Der Preis des Bauvorhabens war knapp 25% höher angesetzt als vom Bauträger. Daraus hat sich höhere Gebühr ergeben. Aber das werden wir noch verkraften.

Schutz des Baumes vs. Garagenbau

Am interessantesten waren für uns die Auflagen fürs Garagenbau angesichts der Situation mit dem Baum auf dem Nachbargrundstück. Und so sehen die Auflagen aus:

„Um den Erhalt des Baumes sicher zu stellen, sind folgende Auflagenpunkte seitens des Bauherrn zu erfüllen:

  • Abgrabungen im Wurzelbereich dürfen nur in Handschachtung erfolgen.
  • Zur Sicherung de Baumes ist vor Baubeginn durch eine Fachfirma ein statischer Wurzelvorhang entlang der Garagenseite anzulegen.
  • Die Krone kann bauseitig um 10-15% eingekürzt werden. Dabei kann die unterste Astreihe bis zum Stamm eingekürzt werden.
  • Weitere evtl. erforderliche Arbeiten sind vorab mit der unteren Naturschutzbehörde abzustimmen.
  • Während der Bauarbeiten sind die DIN 18920 und „Schutz von Bäumen, Pflanzenbeständen und Vegetationsflächen bei Baumaßnahmen“ und die RAS-LP 4 „Richtlinien für die Anlage von Straßen, Teil: Landschaftspflege“ zu beachten.”

Also – die Garage darf so gebaut werden wie geplant und der Baum kann bleiben! Das war unsere Idealvorstellung. Hoffentlich wird es nicht zu teuer werden.

Befreiung vom Bebauungsplan

Der andere interessante Punkt war die Abwesenheit des Bebauungsplans für das Grundstück. Schon vor dem Grundstückkauf fragte ich die Mitarbeiter des Bauamtes, ob und was ich auf dem Grund bauen darf. Damals bekam ich eine mündliche Aussage – ja, das Haus darf gebaut werden. Aber nur mündlich. Beim Notar konnte ich kein Rücktrittsrecht, für den Fall dass kein Bau genehmigt wird, durchsetzen. Deshalb war die Situation ein wenig heikel.  Nun haben wir aber die Befreiung von dem Bebauungsplan, mit der Begründung „sonst läst sich das Grundstück nicht sinnvoll bebauen“.

Fazit: noch ein Schritt weiter auf dem Weg zum „Traumhaus“!

Apr
24

Es ist soweit, der letzte der “Vorbereitungsschritten” ist gemacht worden. Heute unterschrieben wir den Vertrag für das Bau unseres Hauses mit der Firma „Schmidt Wohnbau“ aus Heilsbronn.

In insgesamt ca. 4 Sitzungen konnten wir uns, auf Basis der Baubeschreibung und vorläufigen  Plänen, in allen Hauptpunkten eine Einigung erzielen. Was bei dem Grundstück für uns wichtig war:

  1. die Firma übernimmt alle Risiken was die schmale und steile Anfahrt angeht.
  2. da für das Grundstück keinen Bebauungsplan vorliegt, haben wir uns im Vertrag ein Rücktrittrecht eingeräumt, für den theoretischen Fall, dass wir keine Baugenehmigung bekommen.

Das Wichtigste – das Haus muss am 31.12.2010 Bezugsfertig sein.

Nun liegt der Ball bei der Schmidt Wohnbau!

Hier ein paar Eckdaten zu dem Bauvorhaben:

  • 2 Vollgeschoße, 12.5 x 8.5 Meter, Dach 22°, ohne Spitzboden im Dach
  • es wird aus Poroton T10 gebaut
  • vollunterkellert, lichte Kellerhöhe 2,51 m
  • Fußbodenheizung in EG und OG
  • Arbeitszimmer im Keller bekommt einen separaten Hauseingang und ein Fenster
  • Doppelgarage
  • Außentreppe zum Haus
  • Vorbereitung für Sauna im Keller
Mrz
18

Es sah gut aus, der Preis ist um 13.000 gesenkt worden. Aber… Wir erfahren dass unser Nachbar 2 Vollgeschosse bauen darf und beim Verkaufen vom zweiten benachbarten Haus eine Vereinbahrung zwischen dem Eigentümer und dem neuen Besitzer getroffen wurde, dass auf „unserem“ Grund nur ein Ein-Vollgeschosshaus entstehen darf, nicht höher als 8 Meter. Es ist sehr knapp gemessen, zumindest für die geplante Wohnfläche (ca. 160m²).

Die Verhandlungen mit dem Nachbar haben nichts gebracht. Also das Haus wird das einzige Einvollgeschosshaus zwischen großen (schätzungsweise 10-11 Meter) Häuser sein.

Mrz
12

Wir haben das Grundstück gefunden: entspricht meisten Anforderungen – gute Lage, 550m² und sonnig.  Aber auch hier ein Kompromiss gefragt: das Grundstück ist teuer und liegt in zweiter Reihe mit einem Anfahrtsweg. Es sind 70m² die bezahlt werden müssen. Dazu nicht erschlossen. Laut unserem Makler fallen ca. 15.000 Euro Erschließungskosten an, was den ohnehin hohen Preis weiter nach oben treibt. Es darf ein EFH mit einem Vollgeschoss und einem DG mit 45 Neigung gebaut werden.

Wir  gehen in Verhandlung mit der Erbengemeinschaft, mit dem Ziel Erschließungskosten auszuhandeln.

Blog Top Liste - by TopBlogs.de