Das Studieren und Vergleichen der Baubeschreibungen gehört zu den täglichen Aufgaben eines neugebackenen Bauherrn.

Wir haben viele Baubeschreibungen angeschaut, darunter:

  1. solche wo alles mit „…nach DIN xxx“ geregelt ist. Leider muss man alle Normen kennen um diese verstehen zu können.
  2. solche wo alles gemütlich gehalten wird, wie „Es wird eine Treppe gebaut“. Zusammen mit einer glaubhaften Aussage eines Vertreters „Sie können dann natürlich das wählen was Ihnen gefällt. Wir machen alles individuell“. Aus den Fragen über die Aufpreise hat er sich geschickt rausgeredet.
  3. sehr Kundenorientierte: „So entsteht Ihr Traumhaus … bla-bla (so die nächste 47 Seiten)…“

Zum Glück sind nicht alle Baubeschreibungen gut. Das erleichtert die Aufgabe. Am Ende gab es 2 Baubeschreiungen die präzis genug waren und entsprachen unserer Vorstellung bezüglich Bauausführung des Hauses (ja nach 2-3 Wochen gewinnt man zumindest grobe Substanzvorstellung).

Zusätzlich ließen wir in die Baubeschreibung die geplanten Kosten für Innentüre (inkl. Keller), Haustüre und die Treppen reinschreiben und Poroton T10 statt Kalksandstein.

Erfahrung: es ist schwer die große Baufirmen (wie 1,2,3 Massivbau oder IBG) dazu zu bringen eine Preiskalkulation für angepasste Musterhäuser rauszugeben. Es wird immer „zuerst unterschrieben und dann mit dem Architekt gesprochen“. Das hat unsere Auswahl weiter verringert. Die Vorgehensweise scheint mir bei den Summen unakzeptabel zu sein. Die kleineren Bauträger arbeiten gerne an Angeboten auf Basis Kundenplänen (Grundrissen) und beraten schon am Anfang mit Bauleiter oder Architekten. Einen Preisunterschied zwischen kleinen und großen Baufirmen habe ich nicht bemerkt.