Archive for November, 2010

Nov
29

Um sich beim Hausbau vor einem großen finanziellen Unglück zu schützen, ist eine Bauherrenversicherung nötig. Die wichtigsten Bestandteile der Bauherrenversicherung sind die Bauherrenhaftpflichtversicherung und die Bauleistungsversicherung. Verletzt sich auf der Baustelle eine Person (beispielsweise Passanten, Besucher oder spielende Kinder) oder beschädigt ein Bauteil ein fahrendes oder parkendes Fahrzeug, so kommt die Bauherrenhaftpflichtversicherung auf. Bis zu welcher Höhe die Versicherung Schadensersatz leistet, bestimmt die vereinbarte Versicherungssumme. Die Bauleistungsversicherung springt ein bei Schäden am entstehenden Gebäude. Versichert sind unter anderem Schäden durch Hochwasser, Sturm und Vandalismus.
Eine wichtige Zusatzversicherung ist die Feuerrohbauversicherung. Diese kommt auf bei Brand, Blitzschlag und Explosion am entstehenden Haus und an den Baustoffen auf dem Baugelände. Voraussetzung hierfür ist im Normalfall eine Brandversicherung. Diese leistet auch bei Folgeschäden durch Rauch, Ruß und Löschen.
Sobald das Haus fertig gestellt ist, sollte man unbedingt eine Gebäudeversicherung abschließen. Brand, Leitungswasser oder Unwetter verursachen häufig Totalschäden, für die nur eine Gebäudeversicherung aufkommen kann. Gerade durch Feuer und Wasser entstehen häufig Schäden an Gebäuden. Daher sind die Feuerversicherung und die Leitungswasserversicherung besonders wichtige Elemente der Gebäudeversicherung.
Die Kosten dieser Versicherungen stehen in Zusammenhang mit der Versicherungssumme, der Region und den eingeschlossenen Leistungen. Die einzelnen Leistungen der Versicherer können enorm variieren. Daher ist es ratsam sich ausgiebig zu informieren und einen Versicherungsvergleich online durchzuführen.

Nov
26

Eigentlich sollten wir laut dem Zeitplan schon beim Innenputz und Trockenbau sein, sind aber immer noch bei der mühsamen Phase des Angebotsholens, von Elektriker, von Fensterbauer, von Heizungs,- und Sanitärfirmen.

Erstaunlich wie unzuverlässig das funktioniert – eine Woche wird zu 2 Monaten. Ein „ja“ zu „kein Interesse mehr wegen bla-bla“…

Ein spezielle Aspekt dabei steckt in dem Dreieck „Bauherr – Generalübernehmer – Handwerker“.

Zum Einen, wollen 75% aller Firmen nur mit „privaten“ Auftraggebern arbeiten. Warum? Ich nehme an, weil es nah zu risikofrei bzgl. Gewährleistung ist. In der Regel keine Kontrolle (wegen fehlenden Kenntnissen) und keine Erfahrung mit Beanstandungen von Mängeln machen die Privataufträge für Handwerker schmackhaft. Deshalb, die Frage eines Handwerkers „Bauen Sie selbst oder mit GÜGUArchitekt?“ hört sich ein wenig nach „Sind Sie ein Trottel?“ Wenn nicht – kein Interesse.

Zum Zweiten, keine Transparenz für Bauherr. Man wird zum Gespräch mit Handwerker bestellt, geht 2 Stunden lang mit einem Vertreter durch Baustelle und erfährt eine Woche später dass es doch mit der Firma nicht klappt. Warum? Das bleibt meistens unklar. Die Transparenz braucht man, besonders wenn’s beim Bau zum Steckbleiben kommt. Wer aber in „Bauwelt“ nach Transparenz fragt, wird im besten Fall nur schlaues Lächeln sehen.

Ich bekomme ständig ein Gefühl (vor allem bei Sanitärfirmen): da funktioniert das altes „Nachfrage-Angebot“ System gar nicht. Vielleicht wegen regionaler Spezifik? „Mein Kunde läuft zu meinem Konkurrenten, aber ein Kunde von meinem Konkurrenten läuft zu mir“.

Und zum aktuellen Stand der Dinge beim Bau:

  1. Heute mit einer neuen Heizungs,- und Sanitärfirma auf der Baustelle gewesen und warten jetzt auf das Angebot (für Heizung, Sanitär und kontrollierte Belüftung)
  2. Wir warten seit 3 Wochen nach dem Angebot von Elektriker (wenn man ihn fragt es ist immer “schon unterwegs”)
  3. Diese Woche (nach knapp 2 Monaten) ist das Angebot für Fenster und Haustüren angekommen. Der Vertreter hat damals alles “ganz schnell” versprochen…
Nov
10

Jetzt muss es raus – ein ernüchternde Zwischenbilanz unserer “Zusammenarbeit” mit der Schmidt Wohnbau GmbH. So, die Probleme die man für das eigene Geld kaufen kann:

  1. Seit fast einem Monat so gut wie keine Bauaktivitäten an der Baustelle. Verzögerung (gegenüber von dem schon einmal geschobenen Bauzeitplan):
    • Fenster Installation – 10 Tage nach dem Fertigstellungstermin nicht mal angefangen
    • Heizung, Sanitär, Elektro – 3 Tage nach dem Fertigstellungstermin nicht mal angefangen
  2. Die Liste der Mängel die vor 2 Monaten überreicht wurde bleibt unbeantwortet, trotz einer schriftlichen Aufforderung eine offizielle Stellungsnahme dazu zu nehmen. Die Mängel (z.B. der zubetoniere Anschluss für Dunstabzug) sind nicht behoben.
  3. Probleme mit dem Aussuchen von Subunternehmer: diese hatten wir beim Rohbau, jetzt haben wir sie bei der Heizung und Sanitär.
  4. Gewerke die voneinander unabhängig sind (man sollte z.B. die Betongarage und die Außentreppe noch bis Winter schaffen) werden nicht gemacht. Warum?
  5. Die aufwendig ausgemachten Termine werden eine Stunde davor per Mail(!!! nicht mit einem Anruf) abgesagt.

Langsam geht das Ganze auf die Nerven. “Es wird nicht aufzuhalten sein” – die Aussage habe ich mehrmals von dem Generalübernehmer gehört. Und das stimmt – das Warten hat irgendwie kein Ende.



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